Gotha glüht mit dem Thema “fließend”
auch 2019

Die 22. Auflage des “Internationalen Metallgestaltertreffens” auf dem Gothaer Buttermarkt stand unter dem Thema “fließend”.

Ein schweres Thema, welches eine große Herausforderung für die Schmiede aus Deutschland, der Tschechischen Republik sowie Finnlands darstellte. An drei Tagen trafen sich die Metallgestalter zum Wettstreit und Erfahrungsaustausch.
Am Freitagabend trafen sich die Schmiedeteams zu einem Vortrag von Andreas Schwarz über seine Zusammenarbeit mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Neben Restaurierungsarbeiten in der Gedenkstätte Buchenwald standen die Anfertigung der zwei Kopien der Tür des Buchenwaldtores im Mittelpunkt.

20190926-Gotha-glüht-Vortrag

Auch die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Sie waren nicht nur passive Betrachter, sondern konnten auch selbst Akteure am Schmiedefeuer und Amboss sein und sich auch bei der Publikumswertung am Sonntag nach Abschluss des Wettbewerbs einbringen.
Am Sonntag waren auch Andreas und Benedikt Schwarz auf dem Buttermarkt in Gotha wieder mit dabei. Die Hetschburger Schmiede entschieden sich, wellengleich stählernes Material zu durchflechten und damit fließen zu lassen. Die umfangreiche Arbeit erforderte, wie von den Beiden nicht anders gewohnt, umfangreiches schmiedetechnisches Können. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Insgesamt nahmen 26 Schmiede bzw. Schmiedeteams am Wettkampf, der über vier Stunden ging, teil. Da umfangreiche Arbeiten mehr als vier Stunden Zeit in Anspruch nehmen können, kann das Wettbewerbsobjekt schon zu einem gewissen Umfang angearbeitet werden.
Die verschiedenen Objekte wurden auf den Tischen vor der Bühne präsentiert. Bevor Jury und das Publikum jeweils ihre Bewertung vornehmen konnten, erläuterten die Schmiede ihre Werke.
Wie immer gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm für alle Besucher. Von der Bühne waren Life – Musik und Informationen über das Schmiedefest zu hören.
Auf dem Hauptmarkt priesen Händler Waren ihrer Handwerke aus Holz, Ton und Wolle an. Das Rathaus und das Schloss Friedenstein rahmten das ganze Geschehen ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.